Anton Weber 
Filmarchitekt bei der UFA

Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt,
Tel. o69/ 212-38836, Fax: o69/ 212-37881

14. Aug. - 18. Sept. 2005
 


Es erscheint ein Katalog.
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Anton Weber
(Bollschweil/Brsg. 1904 - 1979 Fréland/Alsace)

Anton Weber (geb. 1904 in Bollschweil/ Schwarzwald, gestorben 1979 in Fréland/ Vogesen) bekam seine künstlerische Ausbildung bei Karl Hubbuch in Karlsruhe. Danach ließ er sich in Berlin von Robert Herlth, einem der damals bedeutendsten Bühnen- und Filmarchitekten, weiterbilden. Ab 1936 war er bei der UFA in Neubabelsberg und Rom dann selbst für Filmbauten verantwortlich. Durch seine Fähigkeit, auch für eher komplizierte Dreh-Situationen realisierbare Lösungen zu entwickeln, bekam er bei den unterschiedlichsten Projekten Aufträge. So findet man seinen Namen in den Vorspännen von „La Habanera“, bei den beiden Abenteuerfilmen „Kautschuk“ und „Kongo-Express“, bei den Propaganda-Unternehmen „Stukas“ und „Germanin“, aber auch bei dem heute noch weltweit anerkannten, künstlerischen Experiment „Unter den Brücken“.
Nachdem er auch nach dem Krieg bei In jenen Tagen im technischen Aufnahme-Stab von Helmut Käutner mitgewirkt hatte, wollte er dann in Freiburg als Produzent und Drehbuch-Autor eine größere Verantwortung bei der Film-Herstellung übernehmen. Leider recht glücklos, - und mit heute kaum erhalten gebliebenen Zeugnissen.
In dieser Ausstellung wird mit Materialien aus seinem Nachlass erstmals ein Überblick über das gesamte Werk von Anton Weber, mit dem Schwerpunkt auf sein Filmschaffen, vorgestellt.

"Heimatland" (1939) (Foto: Anton Weber)
"Korallenriff" (1938) (Zeichnung: Anton Weber)

 

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